Fotokurs: Portraitfotografie

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Portraits setzen sich mit den abgebildeten Menschen auseinander: Die Fotograf_innen wollen das Charakteristische im Gesicht des Models erfassen – die Fotografierten möchten sich mit ihrem Abbild identifizieren können.

22Bei der Portraitfotografie immer dicht an die Menschen herangehen und Kontakt zu ihnen aufnehmen. Bei der Bildauswahl werden kritisch gute und schlechte Fotos sortiert, so entsteht ein negativer Ausschuss und schließlich die positiven Favoriten.

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Fotodozentin Sharon Adler nennt die entscheidenden technischen Voraussetzungen für gute Portraitfotos:

“Fotos werden gestaltet durch den gezielten Einsatz von Licht und Schatten, Stimmung und Atmosphäre, Schärfe und Unschärfe, Tageslicht und natürliches Licht. Hilfsmittel bei Gegenlicht sind z.B. Blitz oder Aufheller, die mehr Licht schaffen und aufhellen. Beim Fotografieren immer aktiv sein und dicht an die “Models” herangehen, eine Verbindung zu ihnen herstellen und mit ihnen kommunizieren. So entstehen lebendige Bilder und die Starre des einfachen Herumstehens wird aufgebrochen. Das bedeutet auch, Regie zu führen und Anweisungen zu geben, wie sich das Model bewegen und den Gesichtsausdruck verändern soll. Ein passender Hintergrund ist zu wählen, der dem Portrait noch mehr Ausdruck geben kann. Die Perspektive des Bildes kann verändert werden, indem frontal, seitlich, mehr von oben oder von unten fotografiert wird.”

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Text: Nach Tafelnotizen von Sharon Adler

Fotos: Li Zha, Maria Cristina Alé, Ewald Schürmann

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